Synthetische KIShieldConfidential-Demo mit Aktenauswahl, geschütztem Chat und Schutzstatus

Geschützter Aktenchat für Behörden

KIShieldConfidential

Akten auswählen, mit Mistral Large 3 (mistral-large-2512) weiterarbeiten und amtliche Schreiben vorbereiten. Vor jedem Modellaufruf werden bekannte und erkannte personenbezogene Daten pseudonymisiert und fail-closed geprüft.

Manuell freigegebener Zugang · synthetische Testakte · Technischer Forschungsstand 0.6.0

Synthetischer E2E-Prüflauf · fail-closed: bei Restklartext bricht der Lauf ab
Berechtigte Dokumente
19
Ersetzungen
55
Bekannte Restklartexte
0

Das konkrete Problem

Eine Akte ist kein Prompt.

Behördliche Arbeit beginnt nicht in einem leeren Chatfenster. Sie beginnt mit Berechtigungen, einer konkreten Akte, vielen Dokumenten, einem laufenden Vorgang und der Pflicht, jeden Arbeitsschritt nachvollziehbar zu halten.

01

Auswahl statt Vollbestand

Nicht jedes Dokument einer Akte darf oder muss für dieselbe Aufgabe verarbeitet werden. Die Auswahl gehört vor den Modellaufruf.

02

Fortsetzung statt Einmal-Prompt

Sachbearbeitung ist ein Dialog: nachfragen, eingrenzen, Text übernehmen, korrigieren und aus dem Ergebnis weiterarbeiten.

03

Vorgang statt Textkopie

Aktenzeichen, Rollen, Beteiligte und Dokumentgrenzen sind Teil des Kontexts. Lose kopierte Textblöcke verlieren diese Struktur.

04

Arbeitsprodukt statt Chatantwort

Am Ende braucht die Sachbearbeitung keinen schönen Absatz, sondern einen prüfbaren Entwurf oder ein amtlich aufgebautes Schreiben.

Wenn Akte, Schutzprüfung und Ergebnisbearbeitung getrennt sind, entsteht Handarbeit genau an den Stellen, an denen Berechtigung, Datenminimierung und Nachweis zusammengehören.

Sachliche Risikobeurteilung

Nicht die KI allein ist das Prozessrisiko. Der Übergang ist es.

Ein Modell kann nur mit dem arbeiten, was es erhält. Deshalb muss der Übergang zwischen Fachverfahren, Akte und externem KI-Anbieter technisch kontrolliert werden.

Vollständige Dokumente einfügen

Das ist schnell, überträgt aber regelmäßig mehr Inhalt als für die konkrete Aufgabe nötig. Dokumentberechtigungen und Auswahl bleiben außerhalb des Chats.

Personenbezogene Daten manuell schwärzen

Manuelle Redaktion ist fehleranfällig und schwer wiederholbar. Varianten von Namen, Adressen oder Aktenzeichen können über mehrere Dokumente verteilt sein.

Die Antwort separat weiterbearbeiten

Beim Kopieren zwischen Chat, Textverarbeitung und DMS gehen Schutzstatus, Dokumentauswahl und Entstehungskontext leicht auseinander.

Erforderlich ist eine geschlossene Transaktion: Berechtigung → Auswahl → PII-Schutz → Egress-Freigabe → Modell → lokales Ergebnis → Beleg

Die konkrete Lösung

Ein Arbeitsraum für genau diese Akte.

KIShieldConfidential verbindet Auswahl, geschützten Aktenchat, lokale Ergebnisbearbeitung und Nachweis. Der externe KI-Anbieter erhält erst nach bestandener Egress-Prüfung den freigegebenen Platzhaltertext.

Aktenchat mit 19 ausgewählten synthetischen Dokumenten, mehrstufigem Dialog und geöffnetem Schutzstatus
Synthetische Oberfläche Nur diese Akte, nur diese Auswahl. Jede weitere Nachricht durchläuft die Schutzkette erneut.
Arbeitsprinzip

Die Sachbearbeitung bleibt im Vorgang.

Dokumente auswählen, Fragen stellen, Antworten fortsetzen, Text bearbeiten und ein Schreiben erzeugen, ohne den fachlichen Kontext zu verlassen.

Schutzprinzip

Kein Modellaufruf ohne Freigabe.

Bekannte oder erkannte Werte werden ersetzt. Bleibt ein registrierter Klarwert übrig oder fällt eine Schutzstufe aus, endet der Ablauf vor Mistral.

Schutzablauf

Neun kontrollierte Schritte. Bei jeder Nachricht.

Die Schutzkette ist kein nachträglicher Filter. Sie ist der einzige vorgesehene Weg vom ausgewählten Akteninhalt zum Modell und wieder zurück.

  1. 01

    Authentisierung

    Der aufrufende Nutzer und die Organisation werden am vertrauenswürdigen Rand gebunden.

  2. 02

    Akten- und Dokument-ACL

    Berechtigungen werden geprüft, bevor PII-Engine oder Modell beteiligt sind.

  3. 03

    Explizite Dokumentauswahl

    Nur die für die Aufgabe markierten Dokumente bilden das aktuelle CaseBundle.

  4. 04

    PII-Erkennung

    Strukturierte Aktenwerte und lokal erkannte personenbezogene Daten werden registriert.

  5. 05

    Rollen-Pseudonyme

    Werte und definierte Schreibvarianten werden durch eindeutige Platzhalter ersetzt.

  6. 06

    Unabhängige Egress-Prüfung

    Ein separater Validator sucht nach verbleibenden bekannten Klarwerten und blockiert fail-closed.

  7. 07

    Gepinnter Modellpfad

    Freigegebener Platzhaltertext geht ausschließlich an mistral-large-2512.

  8. 08

    Lokale Rückauflösung

    Die Antwort wird mit dem nur für diese Transaktion gehaltenen Mapping reidentifiziert.

  9. 09

    Schutzbeleg

    Hashes, Zählwerte und pseudonyme Tags dokumentieren den Lauf ohne Klarwerte oder Mapping.

Der tatsächliche Arbeitsfluss

Vom Aktenchat zum prüffähigen Entwurf.

Die Demo bildet nicht nur eine Schutz-API ab. Sie zeigt den zusammenhängenden Arbeitsplatz, den Sachbearbeitung für wiederholte Arbeit mit einer Akte braucht.

Mehrstufiger geschützter Aktenchat mit synthetischer Wohngeldakte
Fortsetzbarer Aktenchat. Auswahl reduzieren, nachfragen, Antwort kopieren oder direkt in ein Schreiben übernehmen.
01

Dokumentauswahl

Einzelne Unterlagen ein- oder ausschließen. Unberechtigte Dokumente werden vor jeder Verarbeitung abgewiesen.

02

Aktenchat fortsetzen

Jede Folgemeldung schützt den sichtbaren Verlauf erneut. Es gibt kein dauerhaftes serverseitiges Chatgedächtnis.

03

Antworten bearbeiten

Ergebnisse lassen sich kopieren, lokal ändern und als Arbeitsgrundlage weiterverwenden.

04

Amtliches Schreiben

DIN-A4-Mehrseitenvorlage mit Briefkopf, Referenzzeile, Signatur, Seitenzahlen und wiederholtem Behördenfuß.

05

Lokales Profil

Dienststelle, Sachgebiet, Anschriften und Kontakt werden ausschließlich im Browser in das Schreiben eingesetzt.

06

Temporärer Import

TXT, PDF und DOCX lassen sich in der Demo instanzgebunden ergänzen. Die Dateien verschwinden beim Neustart.

07

Provider-Sicht

Die separate Spur macht sichtbar, welcher Platzhaltertext nach der Egress-Freigabe an Mistral ging.

08

Einklappbarer Nachweis

PII-Kategorien, Provider-Spur und Beleg bleiben erreichbar, ohne den eigentlichen Arbeitsplatz dauerhaft zu verengen.

Belegter Stand

Fail-closed heißt: Ohne Freigabe kein Modellaufruf.

Die Zusage gilt für Werte, die aus strukturierten Falldaten registriert oder durch KIShield erkannt wurden. Sie ist kein Versprechen, unbekannte PII in beliebigem Eingangsmaterial vollständig zu erkennen.

102 / 102automatisierte Tests bestanden
19 / 20Dokumente berechtigt, D19 blockiert
44Geheimnisse im kontrollierten E2E-Lauf
55Ersetzungen im sichtbaren E2E-Lauf

Der Aufruf wird blockiert bei

  • unbekannter oder unberechtigter Akte,
  • unberechtigtem Dokument,
  • Timeout oder ungültiger Antwort der PII-Engine,
  • verbleibendem bekannten Klarwert,
  • unerwarteter Modellkennung oder fehlender Konfiguration.

Was der Beleg enthält

  • Hashes, Zeitstempel und pseudonyme Tags,
  • Dokument- und Ersetzungszählwerte,
  • Modellkennung und Egress-Entscheidung,
  • keine Klarwerte und kein Rückauflösungs-Mapping.

Der aktuelle HMAC-Beleg ist serverseitig verifizierbar, aber noch kein unabhängig öffentlich prüfbarer Signaturnachweis.

Keine Produktivfreigabe für reale Behörden. Alle genannten Zahlen stammen aus einer vollständig synthetischen Testakte der Version 0.6.0 und belegen ausschließlich den aktuellen Forschungsstand.

Klare Grenzen

Pilotfähig untersuchen. Noch nicht produktiv behaupten.

KIShieldConfidential ist heute eine isolierte Forschungsanwendung mit synthetischem Connector. Die Schutzarchitektur ist implementiert und getestet; die reale Kommunalintegration ist bewusst noch offen.

  • Keine reale DMS-Anbindung: CMIS, enaio und Fachverfahrensadapter sind über Contract-Tests intern geprüft, aber nicht gegen Hersteller-Testsysteme abgenommen.
  • Kein produktiver Datei-Intake: OCR, Malware-Scan, Quarantäne, Makroanalyse und DMS-Persistenz fehlen.
  • Identität noch Pilot-Gate: Produktive Keycloak-Claims und die Bereinigung vertrauenswürdiger Header müssen verbindlich festgelegt werden.
  • Freigaben stehen aus: Externer Penetrationstest, Datenschutz-Folgenabschätzung, Löschkonzept, AVV und Datenschutzfreigabe sind offen.
  • PII-Schutz mit definierter Reichweite: Die harte Blockade gilt für registrierte und erkannte Werte sowie definierte Varianten, nicht für unbekannte Inhalte außerhalb dieser Erkennung.
  • Datenverbleib: Der pseudonymisierte Platzhaltertext wird an die Mistral-API übermittelt und dort verarbeitet. Datenresidenz und Auftragsverarbeitung werden vor jeder Pilotierung vertraglich festgelegt.

Nächster sinnvoller Schritt

Die geschützte Demo gezielt prüfen.

Beschreiben Sie kurz Ihren fachlichen Anwendungsfall. Wir prüfen jede Anfrage persönlich und richten einen zeitlich begrenzten Zugang ausschließlich für die synthetische Forschungsdemo ein.

  1. 01
    Anfrage einreichenDienstliche Kontaktdaten und ein konkreter Anwendungsfall genügen.
  2. 02
    Manuelle PrüfungWir prüfen Organisation, Anlass und den passenden Rahmen persönlich.
  3. 03
    Zugangsdaten separat erhaltenEs gibt keine automatische Freischaltung. Zugangsdaten versenden wir nach Freigabe separat.
Keine Akteninhalte eintragen.

Ihre Anfrage dient nur der manuellen Kontakt- und Zugangsprüfung. Die Angaben werden nicht an ein KI-Modell weitergegeben.

Bereits freigeschaltet? Zum geschützten Demo-Login

Persönlich geprüft

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Bitte keine personenbezogenen Daten, echten Akteninhalte oder Zugangsdaten eintragen.

Kein Newsletter, keine automatische Freischaltung und keine Übermittlung Ihrer Anfrage an ein KI-Modell.